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Vereins-Chronik

Nidda-Altarm in Praunheim

Vereins-Chronik

Am 17.12.1933 gründeten 17 Angler, die bis dahin als Einzelangler an drei Frankfurter Nidda-Altarmen dem Fischfang nachgingen, im damaligen Gasthof „Anker“ in Frankfurt a.M.-Hausen den

Sportanglerklub "Anker" Frankfurt a.M.-Hausen.

Um eigenständige Angelmöglichkeiten zu schaffen, schloss unser Verein im Laufe der Jahre für folgende Gewässerstrecken der Nidda Pachtverträge ab:

01.10.1935 Straßenbrücke Rödelheim bis Gemarkungsgrenze Griesheim Sossenheim (unser heutiges „Unterwasser“)

01.04.1957 Praunheim Straßenbrücke bis Wehr Hausen (Hauptteil unserer jetzigen „Oberwassers“)

01.01.1968 Wehr Hausen bis Wehr Rödelheim (unser jetziges „Mittelwasser“)

01.01.1978 Wehr Praunheim bis Straßenbrücke Praunheim (oberer Teil unseres jetzigen „Oberwassers“) und Altarm Praunheim (nur unterer Teil vom Steinwehr abwärts bis zum Auslauf) Mühlbach in Rödelheim (umschließt den Solmspark und den südlichen Teil des Brentanoparks)


Waldsee


Die Bemühungen des Vereins um ein Stillwasser führten mit der zeitweiligen Anpachtung eines Baggersees bei Großwallstadt sowie dem Schloss- und dem Lindensee bei Emmerichshofen in Unterfranken über einige Jahre nur zu einem vorübergehenden Erfolg. Seit 1990 haben wir langfristig einen in der Nähe von Schloßborn landschaftlich reizvoll im Taunus gelegenen sauberen Angelsee angepachtet (unser „Waldsee“). Mit Ausnahme des Waldsees sind die übrigen Pachtgewässer auch für Gastangler zugänglich.

Anglerheim SAK

Im Jahr 1981 wurde der Plan gefaßt, ein eigenes » Vereinsheim zu bauen. Das Haus wurde im Grenzbereich zwischen Hausen und Rödelheim direkt an der Nidda unterhalb der Straßenbrücke Ludwig-Landmann-Straße auf dem Grundstück des ehemaligen Bootshauses Brode erstellt und im September 1982 eröffnet. Unser „Anglerheim“ ist bewirtschaftet. Es dient dem Vorstand und allen Mitgliedern unseres Vereins als Begegnungs- und Versammlungsstätte. Darüber hinaus wird es aber auch von vielen Frankfurter Bürgern bei Spaziergängen und Fahrradtouren gerne aufgesucht. Es verkörpert ein Stück Lebensqualität im Grünen an der Nidda.

Seit 1968 sind wir „eingetragener Verein“ und damit rechtsfähig (AG Frankfurt a.M. VR 5516). Das Finanzamt hat uns wegen „Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege“ als gemeinnützig anerkannt. Wir sind Mitglied im „Verband Hessischer Sportfischer e.V.“ - und damit korporativ auch im „Verband Deutscher Sportfischer e.V.“. Ferner gehören wir der „Interessengemeinschaft der Nidda-Sportanglervereine e.V.“ und der „Gemeinschaft der Frankfurter Nidda-Fischereipächter e.V." als Mitglied an.

Unser Verein veranstaltet monatlich eine allgemeine Mitgliederversammlung und eine eigene Jugendversammlung. Dienstagabend treffen sich die Mitglieder zum Anglerstammtisch. Die besonderen Bemühungen des Vereins gelten der Hege der Gewässer und dem Umweltschutz. So sind die Mitglieder verpflichtet, für diesen Zweck jährlich mindestens sechs Arbeitsstunden zu erbringen. Unser Verein lädt die Mitglieder traditionsgemäß zum gemeinschaftlichen Angeln ein (Anangeln, Abangeln, hege-orientiertes Gemeinschaftsangeln sowie Hochsee-Angeln und gemeinschaftliches Angeln als Gast an fremden Gewässern). Einige Angelveranstaltungen finden im Rahmen eines gemeinsamen Ausflugs statt. Das jährlich veranstaltete Fischerfest knüpft Verbindungen über den engeren Freundeskreis hinaus.

Der „Sportanglerklub „Anker“ e.V. Frankfurt a.M.-Hausen“ wurde seit seiner Gründung von folgenden Vorsitzenden geführt:

Von 1933 bis 1955 Christian Sprathoff
von 1956 bis 1962 Bruno Noack
von 1963 bis 1970 Otto Geibel
von 1971 bis 1977 Ferdinand Schwank
von 1978 bis 1993 Bodo Zakrzewski
von 1994 bis 1997 Manfred Schmid
von 1998 bis 07.03.2003 Joachim Obuch
von 08.03.2003 bis 25.01.2004 Harald Lang
von 25.01.2004 bis 27.01.2008 Heike Glebe
von 27.01.2008 bis 24.01.2010 Ekkehard Graeme
von 24.01.2010 Gregor Asshoff

Unser Verein hatte am 25.01.2009 195 Mitglieder.


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